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sun0t2Meldung zum Stichtag - Bestandsmeldung zum 1. Januar

Die Frist zur Abgabe der Stichtagsmeldung (1. Januar) endet 14 Tage nach Erhalt des Meldebogens des laufenden Jahres.

Bis zu diesem Tag müssen Sie Ihren Tierbestand bei der Sächsischen Tierseuchenkasse melden!

 

Sie haben dabei die Auswahl zwischen verschiedenen Meldeverfahren. Die Tierbestandsmeldung an die Tierseuchenkasse ist eine amtliche Erhebung. Die Meldung bei Süßwassernutzfischen gemäß § 1 Abs. 1 der Beitragssatzung bezieht sich auf die Vorjahresproduktion beziehungsweise Hektar Teichnutzfläche des laufenden Produktionsjahres; die Meldung für Brütereien bezieht sich auf die durchschnittlich erbrüteten Küken je Schlupftag des Vorjahres. Bei Neugründung einer Brüterei meldet der Tierhalter die geplante Anzahl durchschnittlich zu erbrütender Küken je Schlupftag und korrigiert die gemeldete Anzahl zum 31. Dezember des Jahres, im Falle des Überschreitens der geplanten Produktion. 

Bei neuen Forellenbetrieben, Kreislaufanlagen und anderen Aquakulturanlagen erfolgt die Meldung im ersten Produktionsjahr auf der Grundlage der geplanten Jahresproduktion.

Erhält der Tierbesitzer bis zum 1. März des laufenden Jahres keinen Meldebogen, ist er verpflichtet, seinen meldepflichtigen Tierbestand bis zum 1. April des laufenden Jahres bei der Sächsischen Tierseuchenkasse, Löwenstraße 7a, 01099 Dresden, formlos anzuzeigen.

  • Meldung per Post (Adresse auf der Rückseite des Meldebogens)
  • Meldung über Internet (Zugangsdaten auf dem Infoblatt zum Meldebogen)

link Link zum Login "Web-TSK"

Nachmeldepflicht

Um im Tierseuchenfall den Anspruch auf Leistungen der Tierseuchenkasse nicht zu verlieren, weisen wir Sie auf die Pflicht zur Nachmeldung nach dem Stichtag 1. Januar des Jahres hin:

Eine Nachmeldung nach dem Stichtag muss innerhalb von vier Wochen, entsprechend der vorgegebenen Gliederung des amtlichen Bestandsmeldebogens erfolgen:

  • nach Zugängen aus anderen Betrieben um mehr als 10 Prozent der gemeldeten Tiere am Stichtag oder um mehr als 10 Tiere
  • nach Neugründung eines Tierbestandes
  • nach Anschaffung von meldepflichtigen Tieren einer am Stichtag nicht vorhandenen Tierart
  • bei Süßwassernutzfischen nach Bestandserweiterung, wenn dadurch die zu erwartende Jahresproduktion die des Vorjahres um mehr als 10 Prozent überschreitet
  • bei Bienen nach Bestandserweiterung durch Zugang aus anderen Bienenhaltungen um mehr als 5 Bienenvölker

Für nachgemeldete Tiere werden Jahresbeiträge erhoben.

Bei Nachmeldungen geben Sie bitte immer nur die tatsächlich nach zu meldenden Tiere an!

 

Eine Reduzierung des Tierbestandes im Laufe des Jahres muss der Tierseuchenkasse nicht mitgeteilt werden.