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Beitragssatzung der Sächsischen Tierseuchenkasse

iconBeitragssatzung (278.33 kB)

Besitzer von Pferden, Rindern, einschließlich Wasserbüffeln, Wisenten und Bisons, Schweinen, Schafen, Ziegen, Geflügel, Bienenvölkern und Süßwassernutzfischen sind verpflichtet, der Sächsischen Tierseuchen-kasse jährlich ihren Gesamtbestand an Tieren der genannten Arten, nach Tierarten gegliedert, zu melden. Die Meldepflicht bei Geflügel bezieht sich auf Junghühner bis 18. Lebenswoche, Legehennen ab 18. Lebenswoche (einschließlich Hähne), Masthähnchen, Puten, Gänse, Enten und Küken aller genannten Tierarten sowie Rassegeflügel (Hühner, Zwerghühner, Enten, Gänse, Perl- und Truthühner sowie Küken).

  • Die Tierbestandsmeldung an die Tierseuchenkasse ist eine amtliche Erhebung. Innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Meldebogens hat der Tierbesitzer seinen am 1. Januar (Stichtag) des laufenden Jahres vorhandenen Tierbestand zu melden. Die Meldung bei Süßwassernutzfischen gemäß § 1 Abs. 1 bezieht sich auf die Vorjahresproduktion beziehungsweise Hektar Teichnutzfläche; die Meldung für Brütereien bezieht sich auf die durchschnittlich erbrüteten Küken je Schlupftag des Vorjahres. Bei Neugründung einer Brüterei meldet der Tierhalter die geplante Anzahl durchschnittlich zu erbrütender Küken je Schlupftag und korrigiert die gemeldete Anzahl zum 31. Dezember des Jahres, im Falle des Überschreitens der geplanten Produktion.
  • Erhält der Tierbesitzer bis zum 1. März des laufenden Jahres keinen Meldebogen, ist er verpflichtet, seinen meldepflichtigen Tierbestand bis zum 1. April des laufenden Jahres bei der Sächsischen Tierseuchenkasse, Löwenstraße 7a, 01099 Dresden, formlos anzuzeigen.
  • Eine Nachmeldung nach dem Stichtag muss innerhalb von vier Wochen erfolgen:
    • nach Zugängen aus anderen Betrieben um mehr als zehn Prozent der gemeldeten Tiere am Stichtag oder um mehr als zehn Tiere
    • nach Neugründung eines Tierbestandes
    • nach Anschaffung von meldepflichtigen Tieren einer am Stichtag nicht vorhandenen Tierart
    • bei Süßwassernutzfischen nach Bestandserweiterung, wenn dadurch die zu erwartende Jahresproduk-tion die des Vorjahres um mehr als zehn Prozent überschreitet
    • bei Bienen nach Bestandserweiterung durch Zugang aus anderen Bienenhaltungen um mehr als fünf Bienenvölker
    • Für nachgemeldete Tiere werden Jahresbeiträge erhoben.
  • Tierbesitzer, deren Tierbestand in Tierseuchenkassen anderer Bundesländer gemeldet ist und die Tiere zeitweise in Sachsen halten, sind für den entsprechenden Zeitraum melde- und beitragspflichtig.