Startseite Pferdegesundheit Kennzeichnung der Pferde / Microchip
Chip3

Kennzeichnung der Pferde / Microchip

Zuchtpferde
Wie geht das Ganze nun von statten? Für die Zuchtpferde ist es denkbar einfach: die Fohlen kommen wie gehabt bei Fuß der Mutter

 zu Fohlenschau / Nachbrenntermin / Hoftermin und werden durch den Verbandsmitarbeiter aufgenommen.

 Neben der Aufnahme von Farbe und Abzeichen wird durch den sachverständigen Zuchtverbandsmitarbeiter auch der Microchip auf der linken Halsseite gesetzt sowie die zusätzliche Kennzeichnung mittels Brandzeichen vorgenommen. Der Brand ist nun nicht mehr verpflichtend, wird aber vom Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V. weiterhin empfohlen.

Pferde ohne Abstammung
Für Pferde ohne Abstammung, die einen Equidenpass ohne Zuchtdokument erhalten, sind die Microchips bei den Geschäftsstellen des Pferdezuchtverbandes zusammen mit dem Pass zu beantragen. Die entsprechenden Antragsformulare sind auf der Homepage des Pferdezuchtverbandes sowie bei Veterinärämtern und teilweise bei den Tierärzten verfügbar. Nach Antragstellung wird der Microchip dem Pferdehalter zugeschickt, wo er dann vom Tierarzt implantiert werden kann. Die Aufnahme und das Setzten der Microchips können in einem Atemzug auch durch einen Verbandsmitarbeiter zu einer zentralen Veranstaltung (Fohlenschau, Stuteneintragung ect.) oder zu einem Einzeltermin durchgeführt werden.

Tierhalternummer
Neu ist, dass in der HIT Datenbank auch die Tierhalternummer gespeichert werden muss. Diese Registriernummer wird von den Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern (LÜVA) der Landkreise vergeben. Sie ist vom Züchter bzw. Antragsteller des Pferdepasses stets mit anzugeben. 

Chip1

Für das Setzen des Transponders (1)...

Chip2 ...wird die Injektionsstelle auf der linken Halsseite bei Bedarf zunächst etwas geschoren (2) und desinfiziert.
Chip3 Danach wird mit der linken Hand eine Hautfalte gegriffen und der Transponder mit der rechten Hand implantiert (3).
Chip4 Mit dem Lesegerät wird kontrolliert (4), ob der Chip erfolgreich gesetzt wurde...
Chip5 ...und die abgelesene Nummer mit der des Aufklebers für den Pferdepass (5) übereinstimmt.

Im Jahr 2009 angekündigt und schon vielfach diskutiert ist es nun 2010 wirklich so weit: die Viehverkehrsverordnung ist verabschiedet und damit müssen alle Equiden (Pferde, Ponys, Esel ect.) nicht nur mit einem Equiden(Pferde-)pass ausgestattet werden, sondern mittels Microchip auch elektronisch gekennzeichnet werden. Grund für diese Neuregelung sind Tierseuchenvorsorge und Verbraucherschutz. Es sollen Doppelausstellungen von Pässen vermieden werden, um im Fall von Seuchen einen genauen Überblick über Anzahl, Besitzer und Standort der Pferde zu haben. Ferner dürfen mit bestimmten Medikamenten behandelte Pferde nicht in die Nahrungskette gelangen. Durch die Speicherung der Microchipnummer beim Pferdezuchtverband und darüber hinaus in der HIT Datenbank in München, die seit längerem schon für andere Tierarten existiert, sollen derartige Dinge gewährleistet werden. Der Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V. ist in den beiden Freistaaten die ausgebende Stelle für die Microchips, die für Zucht- und Nutzpferde verwendet werden. Die bei den Tierärzten vorrätigen, allgemeingültigen Microchips dürfen ab sofort für Pferde nicht mehr verwendet werden.

Zuchtpferde
Wie geht das Ganze nun von statten? Für die Zuchtpferde ist es denkbar einfach: die Fohlen kommen wie gehabt bei Fuß der Mutter zu Fohlenschau / Nachbrenntermin / Hoftermin und werden durch den Verbandsmitarbeiter aufgenommen. Neben der Aufnahme von Farbe und Abzeichen wird durch den sachverständigen Zuchtverbandsmitarbeiter auch der Microchip auf der linken Halsseite gesetzt sowie die zusätzliche Kennzeichnung mittels Brandzeichen vorgenommen. Der Brand ist nun nicht mehr verpflichtend, wird aber vom Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V. weiterhin empfohlen.

Pferde ohne Abstammung
Für Pferde ohne Abstammung, die einen Equidenpass ohne Zuchtdokument erhalten, sind die Microchips bei den Geschäftsstellen des Pferdezuchtverbandes zusammen mit dem Pass zu beantragen. Die entsprechenden Antragsformulare sind auf der Homepage des Pferdezuchtverbandes sowie bei Veterinärämtern und teilweise bei den Tierärzten verfügbar. Nach Antragstellung wird der Microchip dem Pferdehalter zugeschickt, wo er dann vom Tierarzt implantiert werden kann. Die Aufnahme und das Setzten der Microchips können in einem Atemzug auch durch einen Verbandsmitarbeiter zu einer zentralen Veranstaltung (Fohlenschau, Stuteneintragung ect.) oder zu einem Einzeltermin durchgeführt werden.

Tierhalternummer
Neu ist, dass in der HIT Datenbank auch die Tierhalternummer gespeichert werden muss. Diese Registriernummer wird von den Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern (LÜVA) der Landkreise vergeben. Sie ist vom Züchter bzw. Antragsteller des Pferdepasses stets mit anzugeben.