Afrikanische Schweinepest: erneut ASP-Ausbruch bei Wildschwein in Sachsen

Aktuelle Lage in Sachsen

Die Hoffnung auf eine Entspannung der Tierseuchensituation, nachdem in Sachsen mehr als ein Jahr lang kein ASP-Virus bei Wildschweinen gefunden wurde, hat sich leider nicht erfüllt. Nur einen Monat nachdem die Restriktionszonen im Freistaat am 2.3.2026 aufgehoben werden konnten (lediglich der Schutzkorridor an der polnischen Grenze blieb bestehen), wurde am 1.4.2026 bei einem frisch toten Überläufer im Landkreis Görlitz die ASP-Infektion amtlich bestätigt. Die letzten ASP-Fälle bei Wildschweinen in Sachsen hatte es zuvor am 26.6.2024 im Landkreis Görlitz bzw. am 5.2.2025 im Landkreis Bautzen gegeben.

Der nach der Aufhebung der Sperrzonen begonnene Zaunrückbau wurde gestoppt, entstandene Lücken geschlossen sowie ein mobiler Zaun aufgestellt. Außerdem wurde sofort mit der Fallwildsuche mittels Drohnentechnik und Kadaversuchhunden begonnen. Mittlerweile wurden weitere ASP-Nachweise bei Wildschweinen amtlich bestätigt.

Aufgrund des neuerlichen ASP-Ausbruchs mussten erneut Sperrzonen (gefährdetes Gebiet und Pufferzone) eingerichtet werden.


Genauere Angaben dazu finden sich in aktuellen Allgemeinverfügungen unter:

 Sperrzone I

 Sperrzone II

 

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